

Was passiert, wenn Musik nicht nur gehört, sondern sichtbar gemacht wird? Wenn Klänge sich in Bewegungen verwandeln und Emotionen eine Bühne bekommen? Genau das zeigte das Konzertprojekt „Music Meets Motion“, das das Publikum mit zwei restlos ausverkauften Vorstellungen im Günzburger Forum auf eine eindrucksvolle Reise durch die Welt von Musik und Bewegung mitnahm.
Das Konzept des Abends ist ebenso klar wie faszinierend: Musik und Bewegung verschmelzen zu einer gemeinsamen Ausdrucksform. Rund 130 Schülerinnen und Schüler des Maria-Ward-Gymnasiums Günzburg von der fünften bis zur 13. Jahrgangsstufe stehen hinter diesem beeindruckenden Gemeinschaftsprojekt und arbeiten seit Beginn des Schuljahres mit großem Engagement, viel Freude und jeder Menge Kreativität in entsprechenden AGs wie Chor, Schulband, Akrobatik, Tanzen, Turnen und Szenischem Spiel an einem vielseitigen Programm.
Ein zentraler Bestandteil des Konzerts war dabei die Verbindung dieser Einzelelemente zu einem großen Ganzen. Während die Musik live von den jeweiligen Gruppen gestaltet wurde, setzten Tänzerinnen, Turnerinnen und Schauspielerinnen die Inhalte visuell um. Jede Szene wurde dabei mit selbstgeschriebenen Texten eingeleitet – mal kräftig und dynamisch, mal ruhig und berührend. Durch bewusst eingesetzte und professionelle Ton- und Lichttechnik entwickelte sich für die Zuschauerinnen und Zuschauer im Saal ein eindrucksvolles Gesamtbild.
Das Programm wurde in verschiedene Themenblöcke gegliedert – davon jeder mit viel Liebe zum Detail von den Schülerinnen und Schülern ausgearbeitet – wobei der rote Faden, die Verbindung von Musik und Bewegung durchgängig spürbar blieb. Im Mittelpunkt standen dabei inhaltlich zentrale Aspekte des Menschseins: Aufbruch und Neuanfang, Rhythmus und Lebensenergie, Leichtigkeit und Humor, Erhaltung der Schöpfung, aber auch innere Stimmen, Zweifel und Sehnsüchte.
Mit „Music Meets Motion“ ist dem Maria-Ward-Gymnasium Günzburg ein Konzertabend gelungen, der das Publikum nicht nur unterhielt, sondern nachhaltig berührte. Minutenlange Standing Ovations waren der verdiente Lohn für die intensive Arbeit aller Beteiligten. Music Meets Motion – ein bemerkenswertes Beispiel dafür, wie lebendig und vielfältig Schule sein kann!


