
Gremien
Verantwortung gemeinsam tragen
Die Besonderheit des Schulwerks liegt in der Verantwortungsgemeinschaft von Ordensgemeinschaften und diözesaner Stiftung. Diese Zusammenarbeit prägt Pädagogik und Schulseelsorge ebenso wie Schulbau, -finanzierung sowie Unterrichtserteilung und stärkt das Profil der Stiftungsschulen. Ihren verbindlichen Ausdruck findet sie in den Gremien des Schulwerks: im Stiftungsrat, im Stiftungsbeirat und im Stiftungsvorstand.
Der Stiftungsrat trägt die übergeordnete Verantwortung für die Stiftung. Den Vorsitz führt der Bischof von Augsburg. Weitere Mitglieder sind der Generalvikar, der Leiter der Hauptabteilung VII – wirtschaftliche Angelegenheiten, Recht und Bauwesen (Bischöfliche Finanzkammer) sowie Vertreter von Ordensgemeinschaften und weitere mit dem Stiftungszweck besonders vertraute Personen.
Der Stiftungsrat steht für die geistliche, rechtliche und strategische Verankerung des Schulwerks und wahrt dessen kirchliche Identität.
Im Stiftungsbeirat kommen unterschiedliche Perspektiven zusammen: Vertreterinnen und Vertreter der Ordensgemeinschaften sowie jeweils eine Vertretung des staatlichen Bildungswesens, dem Kreis der Eltern, den Leitungen der getragenen Einrichtungen sowie den Mitarbeitervertretungen. Kraft Amtes gehören ihm zudem der Leiter der Hauptabteilung V – Schule und der Vorsitzende des Stiftungsvorstandes an; hinzu treten weitere mit dem Stiftungszweck besonders vertraute Personen.
Dieses Gremium berät in zentralen Fragen der Schulentwicklung und sorgt dafür, dass unterschiedliche Erfahrungen und Kompetenzen in die Weiterentwicklung des Schulwerks einfließen.
Der Stiftungsvorstand leitet die Stiftung in pädagogischen, rechtlichen, wirtschaftlichen und finanziellen Angelegenheiten und verantwortet die operative Führung des Schulwerks. Ihm gehören der Direktor der Stiftung als Vorsitzender, der Leiter der Hauptabteilung V – Schule des Bischöflichen Ordinariates sowie eine kaufmännische und eine in rechtlicher Hinsicht besonders erfahrene Person an.
Er prägt das Profil der getragenen Schulen, insbesondere in der Gestaltung des Schullebens sowie in der Weiterentwicklung von Bildungs- und Erziehungskonzepten. Dabei stärkt er die religiöse Erziehung und sichert die katholische Identität der Einrichtungen.