Schülerinnen und Schüler auf dem Pausenhof, Schulwerk der Diözese Augsburg

Rapperin Rubi lachend mit Mikrofon auf der Bühne, Maria-Ward-Gymnasium Augsburg
17.05.2026
Rubi auf Schultour
Im Mai 2026 brachte das Schulwerk Rapperin Rubi an drei seiner Standorte: zu den Schulwerksschulen Mindelheim, dem Bonaventura-Campus Dillingen und den Maria-Ward-Schulen Augsburg. Das Ziel: Erlebnisse, die bleiben und über den Unterricht hinauswirken.

Im Mai fiel an drei Schulwerksschulen kurzzeitig der Unterricht aus. Ganz stimmte das jedoch nicht: Denn das Vorprogramm lag in den Händen von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften, die mit ihren Auftritten zeigten, was in ihren Schulen steckt. Rubi hatte keine leichte Aufgabe, ihnen zu folgen.

Los ging es in Mindelheim. Hier startete die Schultour der Rapperin Rubi und verwandelte den Sportplatz zur Konzertfläche. Die Schülerinnen und Schüler aller vier Schulwerksschulen standen dicht gedrängt, Handys in der Luft, manche ungläubig grinsend. „Es war so toll, raus aus dem Schulalltag zu kommen und einfach gemeinsam Spaß zu haben", sagte Valentina aus der 8. Klasse der Maria-Ward-Realschule Mindelheim.

In Dillingen spielte Rubi dagegen auf dem neuen Vorplatz des Bonaventura-Campus, direkt neben der neu gebauten Mensa und Dreifachturnhalle. Hier sorgte die Sonne für Bühnenbeleuchtung und die Schülerinnen und Schüler sangen textsicher mit. Dass Rubi danach noch für Autogramme und Fotos blieb, freute viele junge Fans.

Den Abschluss machten die Maria-Ward-Schulen in Augsburg und der hatte eine besondere Note: Rubi, bürgerlich Leona Ruben, hat das dortige Gymnasium besucht. Auf dem Schulhof, auf dem sie nun als Rapperin mit Charterfolgen auftrat, hat sie selbst Pause gemacht. Mina aus der 5. Klasse Gymnasium fand es richtig gut, „dass eine ehemalige Schülerin Sängerin geworden ist und jetzt zu uns an die Schule kommt." „Das Konzert war vielfältig, bunt, laut und hat Spaß gemacht", so Konstantin aus der 5. Klasse Gymnasium. 1.400 Schülerinnen und Schüler der zwei Maria-Ward-Schulen erlebten, wie ihr Schulhof kurzerhand zur Live-Stage unter freiem Himmel wurde.

An allen drei Standorten ließ Rubi es nicht bei Musik. „Macht euren Abschluss, macht euer Abi, aber bemisst euren Wert nicht nur an Noten!", bestärkte sie die Schülerinnen und Schüler. Mit assyrischen Wurzeln, mit „God first" in den Lyrics und einem Sound, der klar ihr eigener ist, hat sie einen Weg eingeschlagen, der ihr gehört. Genau das gab ihrer Botschaft an diesen Tagen Gewicht. Schulwerksdirektor Peter Kosak sieht darin keinen Zufall: „Schöner kann man kaum zeigen, was unsere Schulen wollen: keine Lebensläufe formatieren, sondern Persönlichkeiten ermöglichen. Dass dabei manchmal Charts-Platzierungen herauskommen, umso besser. Das ist Heimspiel im besten Sinn. Und Heimspiele darf man auf dem Pausenhof laut feiern!"

Stay tuned: Weitere Fotos und ein Beitrag bei a.TV folgen demnächst!

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