

Direktor Peter Kosak begrüßte die Gäste persönlich, bevor Sarah Clop und Noah Kafadah vom Gymnasium Maria Stern Augsburg charmant und kurzweilig durch den Abend führten, der keine Längen kannte.
Das *Sinfonische Blasorchester BonaVento des St.-Bonaventura-Gymnasiums Dillingen* setzte gleich zu Beginn die Messlatte hoch: mit einer beeindruckenden Professionalität und Klangfülle, die das Publikum vom ersten Takt an in den Bann zog.
Der La Salle-Chor und der Lehrerchor der Johannes-von-La Salle-Realschule Illertissen folgten nach und berührten mit ihrer Darbietung. Schließlich sangen diesmal Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften und standen Schulter an Schulter. Das Marien-Gymnasium Kaufbeuren brachte mit seiner Revolt Hip-Hop-Tanzgruppe viel Energie und perfekte Synchronität auf die Bühne. Den ersten Teil des Abends schloss die St.-Josef-Grundschule Mindelheim mit dem Mini-Musical „Frundsberg". Die Kleinsten des Abends zeigten, dass Großes in ihnen steckt: Mit Spielfreude und einer großen Portion Witz rückten sie das 16. Jahrhundert ins Rampenlicht und begeisterten das Publikum restlos.
Nach der Pause legte der Abend noch einmal zu. Das Schulorchester der Realschulen St. Ursula und Heilig Kreuz Donauwörth verkörperte, was im Schulwerk gilt: Schulen, die miteinander spielen statt nebeneinander. Beim Chor des Maristenkollegs Mindelheim war es ein modernes Repertoire, das aufhorchen ließ, getragen von einem Sopransolo, das den Raum füllte. Aus Neuburg kam das Urwald-Musical der Maria-Ward-Realschule, eine aufwändige Eigenproduktion, die zeigte, dass an einer Schule großes Theater möglich ist. A cappella und mit einem Repertoire zwischen mitreißenden Rhythmen und feinen Harmonien bewies das Vokalensemble des St.-Thomas-Gymnasiums Wettenhausen, dass Stimmen allein einen Saal füllen können. Einen geschmeidigen, vielschichtigen Klang setzte daneben das Saxofon-Quartett.
Den Abschluss gestaltete die Lehrerband, bestehend aus Lehrkräften verschiedener Schulwerk-Schulen, die mit viel Leidenschaft spielten und widerspiegelten, was das Schulwerk ausmacht: Engagement, das über die eigene Schule hinausgeht und dem Bischöflichen Hilfsfonds „Eine Welt" zugute kam. Weihbischof Florian Wörner dankte in persönlichen Worten dem Einsatz aller, spendete den Segen und gab dem Abend damit einen würdigen Abschluss.
Ein herzlicher Dank gilt auch den Roadies der Franz-von-Assisi-Mittelschule Augsburg, die im Hintergrund unermüdlich anpackten und dafür sorgten, dass auf der Bühne alles reibungslos lief. Denn auch sie stehen für das, was Peter Kosak in seiner Begrüßung beschrieb: dass hinter jedem Auftritt mehr steckt als das, was das Publikum sieht. Die Lehrkraft, die nach der Probe noch da bleibt. Der Schüler, der sich zum ersten Mal auf eine Bühne traut. Und am Ende des Abends Menschen in anderen Teilen der Welt, die von den Spenden profitieren. „Das ist es, was ‚Best of' wirklich heißt. Nicht nur das, was wir heute zeigen. Sondern das, was wir weitergeben."








































